Sonntag, 12. Juli 2015

Ewige Favoriten: Rosa, weiß und grau.

Hallo ihr Lieben,
heute gibt es endlich wieder ein Outfit auf dem Blog. 
In letzter Zeit fehlen mir irgendwie Ideen und Lust mal Neues bei Outfits auszuprobieren. Das liegt sicher auch daran, weil ich seit sehr langer Zeit nichts Neues mehr gekauft habe. Einerseits ist das natürlich toll, weil man dann mal wieder ältere Teile entdeckt und mit ihnen spielen kann, aber irgendwie hätte man dann doch gerne mal was Neues im Schrank. Spätestens Ende Juli/ Anfang August werde ich mal wieder kräftig shoppen, denn da bin ich zum ersten Mal in unser (hoffentlich) wunderschönen Hauptstadt. Habt ihr irgendwelche Tipps was Sightseeing, Shopping, Essen, Ausgehen etc. angeht?
Ich wünsche euch nun noch einen schönen Sonntag,
Laura ♥







Hose: Mango Violeta | Shirt: H&M | Uhr: Fossil
Donnerstag, 2. Juli 2015

Selbstverliebt.

Ihr Lieben,

schaut bitte, falls er euch noch nicht aufgefallen sein sollte, den Titel dieses Blogposts an. Selbstverliebt lest ihr da, ja richtig. Und damit meine ich weder Egoismus, noch meine ich damit Arroganz. Ich meine damit die Liebe zu mir selbst. 
Schon früh bekam ich E-Mails und Kommentare mit dem Inhalt, dass es doch mutig und bewundernswert sei, so zu seinem Körper zu stehen und wie schwer es doch wäre, sich selbst zu lieben. Ich weiß, dass es vielen Frauen mit größeren Größen (und nicht nur denen) unglaublich schwer fällt, sich selbst zu akzeptieren und bis zu einem gewissen Punkt verstehe ich das auch. Auch ich hatte während der Grundschulzeit und auch noch später Phasen, in denen ich gerne abnehmen wollte. Nicht, weil ich mich selbst besonders unwohl gefühlt habe oder es mir gesundheitlich schlecht ging, sondern weil einem schon damals manchmal eingetrichtert wurde, dass dick zu sein irgendwie nicht gut ist und ich mich doch ganz unwohl fühlen müsste. Antwortete ich dann darauf mit "Danke, aber ich bleibe so. Ich fühle mich wohl.", guckten die Leute ganz schockiert. "Das redest du dir doch nur ein. Damit es dir besser geht." war eine häufige Antwort darauf. Ich musste zum Glück nicht unter Mobbing leiden. Wahrscheinlich, weil ich einfach schon immer selbstbewusst war ( Danke, dass ich eine so grandiose Familie habe, die mir schon immer den Rücken gestärkt und das Gefühl gegeben hat "Hey du bist besonders. Du bist uns ganz viel Wert. Zeig wer du bist und was du kannst!"). Kam dann doch mal eine blöde Bemerkung, ignorierte ich sie und erklärte ihn/sie insgeheim für ein ganz armes Ding, brachte ebenfalls eine Bemerkung entgegen oder grinste einfach frech. 
In meiner Pubertät wurde ich nur noch mehr bestärkt. Einige Mädchen in meinem Freundeskreis waren Magersüchtig, einige ebenfalls kräftiger, andere hatten einfach ein etwas anderes Aussehen. Und genau zu diesem Zeitpunkt merkte ich dann endgültig, dass ich absolut recht hatte, mit mir zufrieden zu sein. Denn wisst ihr was? Egal wie wie man aussiehst - die anderen Leute werden nie ganz zufrieden sein. Sie werden immer mit dem Finger auf einem zeigen und nachsagen, dass man doch zu dick/dünn/groß/klein/sportlich/unsportlich/anders/etc. sei.
Ab diesem Zeitpunkt hörte ich auf andere Menschen nach ihrem Aussehen zu beurteilen und mich mit anderen zu vergleichen. Ich konzentrierte mich ganz auf mich. Und ich mochte mich wirklich gerne. 




Ich war übrigens schon immer ein Modemädchen. Also für mich, in meinem Herzen. Ausleben am eigenen Körper war nicht. Auch an dieser Stelle bekam man gesagt, was man denn zu tragen hätte - von den Menschen herum und der Modeindustrie. Das schränkte meine Selbstliebe anfangs natürlich auch etwas ein. 
Aber mit etwa 15 Jahren, als Blogs wie Pilze aus dem Boden schossen und ich Onlineshopping und all das Ganze kennen lernte, wurde ich interessierter und mutiger. Ich holte mir Inspirationen auf Blogs, stylte Outfits mit den Kleidungsstücken nach, die ich in meiner Größe fand und eröffnete schließlich selbst einen Blog. Um diese Selbstliebe zu teilen und andere Frauen an meiner persönlichen modischen Stilfindungsreise teilhaben zu lassen. Ich entdeckte die ersten für mich interessanten Plus Size Blogs, vernetzte mich, informierte mich, spielte mit Mode, die ich sowohl in der "normalen" Abteilung kaufte, als auch mit Mode aus den für mich neuen Onlineshops und fühlte mich immer besser in meiner Haut. Ganz ohne schlechtes Gewissen, mit voller Überzeugung.
Auch wenn ich auf den Blogs immer mehr Frauen sah, die mit sich im Reinen waren und sich mochten, dachte ich noch immer, dass der Großteil der Frauen mit größeren Größen sich unwohl in der eigenen Haut fühlt. Wahrscheinlich kam ich unter Anderem auch deshalb darauf, weil die Läden noch immer eine relativ kleine Auswahl an Teilen der Größen 42+ führen, die Optisch mit den Teilen in den kleineren Größen mithalten können.. Und daraus schloss ich, dass es wohl immer noch genug Kundinnen gab, die beim Altbekannten bleiben wollten: dem bequemen schwarzen Shirt oder, wenn es mal etwas "modischer" sein darf, der bunt gemusterten Tunika. Eine Umfrage von Studio Untold und Emnid öffnete mir in dieser Hinsicht etwas die Augen. 
Zwar sind sehr viele Frauen ebenfalls der Meinung, dass die Mode aufwärts der Größe 42, zumindest in den Läden, noch immer nicht die schönste ist und auch die Auswahl größer sein könnte, aber tatsächlich fühlen sich 80% der Plus-Size-Frauen wohl in ihrer Haut! Und das, meine Lieben, klingt doch wirklich großartig. Wenn das mal nicht ein Grund zur Freude ist. Und für die Modeindustrie ein Grund an die wenigen tollen Teile in den Läden anzuknüpfen, auf die Kundinnen einzugehen und endlich mal schicke Teile zu produzieren. Ich weiß, die Stammkundin, die es bequem und schlicht will, wird es weiterhin geben und auch mir ist an manchen Tagen danach, aber es gibt genug Frauen, die endlich Kleidung wollen, die mit den "normalen" Kollektionen mithalten kann.

 Ein Label, das genau das verstanden hat, ist Studio Untold. Die Mission dieses Labels:

"Wir wollen inspirieren und begeistern. Wir wollen Mode machen, unabhängig von Kleidergrößen oder Stildiktaten. Mode, die uns gefällt, die wir selber gerne tragen, mit der wir uns ausdrücken können – anspruchsvoll, selbstbewusst und immer up-to-date! Wir denken bei der Erstellung unserer Kollektion nicht an weit entfernte Hollywoodikonen, sondern an dieStreetstyle-Fashionista der Metropolen dieser Welt, ihren Stil und ihr Leben. Denn egal ob Tüllrock mit Paillettentop und HighHeels oder Jeans mit Karohemd und Boots, bei uns gibt es kein Entweder Oder. Jede Frau hat das Recht sich so wohl zu fühlen und schön zu finden, wie es ihr gefällt."

Mögen andere Labels/ Hersteller sich ein Beispiel daran nehmen. Punktum.


Ich habe meinen Gedanken freien Lauf gelassen, nun seid ihr dran.
Laura ♥




Übrigens: Dieser Blogpost entstand in Zusammenarbeit mit Studio Untold. Keine gekaufte Meinung, wie man bei sponsored posts erstmal denkt. Meine Meinung und ein Projekt und ein Label, das ich gerne unterstütze.