Samstag, 30. Mai 2015

Trendtaschen: Teuer vs. Günstig

Hallo ihr Lieben,

wie ihr wisst bin ich ein riesengroßer Fan von Taschen. Und meistens eben einfach auch von den etwas teureren Modellen. Irgendwie assoziiere ich teuer immer wieder mit guter Qualität, edlem Design und einer langen Haltbarkeit. Dass das nicht immer stimmt und man in dieser Hinsicht gerne mal falsch liegt, ist dann wieder eine andere Geschichte.  Ich gebe ganz ehrlich zu: Hätte ich das nötige Kleingeld, würde ich trotzdem sicher öfters zu den teureren Varianten der Designer greifen. Da ich aber leider nicht so einen großen und gut gefüllten Geldbeutel habe, greife ich immer wieder gerne zu günstigeren Varianten, die meist qualitativ gar nicht so übel sind und trotzdem optisch ganz schön was herhalten!
Beim durchstöbern einiger Onlineshops sind mir vor Kurzem wieder einige Taschen ins Auge gestochen, die mich stark an Modelle bekannter Designer erinnerten. Diese möchte ich euch heute gerne zeigen!

Wie steht ihr zum Thema teure vs. günstige Tasche? Muss es immer das Original vom Designer sein?

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende,
Laura ♥


Freitag, 22. Mai 2015

Paris Mon Amour ♥



Ihr Lieben,
es ist noch nicht mal ein Jahr her seit meinem letzten Blogpost über Paris. Im Frühjahr diesen Jahres packte mich die Reiselust. Und weil ich Paris so sehr lieben gelernt habe und so fürchterliches Fernweh verspürte, buchten mein Freund und ich also kurzerhand einen 4-Tägigen Trip in die Stadt der Liebe. Ich war furchtbar aufgeregt, denn es ging nicht nur in meine absolut liebste Stadt. Dieser Urlaub war auch der erste Urlaub mit meinem Freund. Und ich flog zum allerersten Mal in einem Flugzeug. Und irgendwie hatte ich auch ein wenig Angst davor, ob mir Paris wieder so gut gefallen würde, oder ob der Zauber bei einem weiteren Urlaub in dieser Stadt sich in Luft auflösen würde.


Tag 1: 
Als dann nun endlich der Tag gekommen war, fuhren wir zum Frankfurter Flughafen um mit "HOP!" (Billigairline von Air France) zum Flughafen Charles de Gaulle bei Paris zu fliegen. Der Flug war wirklich schön, allerdings leider viel zu schnell vorbei. Kaum hatten wir unsere Höhe erreicht, begann auch schon wieder der Sinkflug. Am Flughafen angekommen nahmen wir Shuttle und Zug um nach Paris zu kommen. Mit der Metro ging es dann weiter in die Nähe des Hotels, welches wir leider nicht direkt finden konnten. Zu allem Übel begann es auch noch zu regnen. Unser Zimmer im Mercure Paris Opera Grands Boulevards war wirklich schön. Typisch für Paris allerdings ziemlich klein. (Im Großen und Ganzen können wir Mercure Hotels aber definitiv weiterempfehlen. Bereits im Februar verbrachten wir eine Nacht in einem anderen Mercure Hotel in Köln und waren rundum zufrieden. Design, Komfort, Preis...einfach alles passt. Tipp: Über Expedia gebucht spart ihr ordentlich Geld!). Am Nachmittag machten wir uns auf zum Eiffelturm, wo sich das Wetter dann allmählich besserte.  Am gleichen Tag war in Paris eine Nacht der Museen, weshalb der Eintritt in den Louvre kostenlos war. Zu unserem Erstaunen war relativ wenig los. Klar, dass wir die Chance nutzten und Mona Lisa anschauen gingen. Langsam aber sicher wurden wir hungrig. Vorab fand ich heraus, dass sich in unserem Arrondissement ( wir wohnten im 10.) der Canal Saint-Martin befand. Hier sollte man viele tolle Restaurants und Bars finden und hier traf sich die Jugend von Paris. Wir aßen in einer kleinen, aber sehr feinen Pizzeria ( Canaletto Caffè ) und ließen so den Abend ausklingen. 



Tag 2:

Nach dem Frühstück machten wir uns auf in Richtung Île de la Cité. Wir spazierten Entlang der Seine, schauten uns die Kathedrale Notre-Dame de Paris und das Hôtel de Ville an und besuchten eine Brotmesse. Zwischendurch setzten wir uns an das Seine-Ufer, auf Brücken oder in den Garten um die Notre-Dame herum und genossen die Sonne. Am Nachmittag brachen wir auf nach Montmartre. Wir gingen die bekannten Stufen hinauf zur Basilica Sacré-Cœur, die wir natürlich auch besichtigten. Anschließend schlenderten wir durch das Viertel. Bis wir in's Hotel kamen, war es leider schon sehr spät. Wir hatten nun also die Wahl: Essen gehen oder nochmal etwas unternehmen? Wir entschieden uns den beleuchteten Eiffelturm anzusehen. Punkt 22 Uhr begann er zu funkeln. Das Spektakel beobachteten wir vom Trocadero aus, bevor wir dann um den Eiffelturm herum schlenderten. Kurz vor 23 Uhr entschieden wir uns mit dem letzten Aufzug auf den Eiffelturm zu fahren. Absolut magisch! 





Tag 3: 
An diesem Tag zog es uns als allererstes Richtung der Oper und der Galeries Lafayette Haussmann (Nachdem wir wegen Bauarbeiten an der Klimaanlage das Zimmer wechseln mussten).
Nachdem wir etwas die Stände der einzelnen Marken und Designer durchschauten, gingen wir nach oben auf die Terrasse. Von hier hat man einen wirklich tollen Blick über die ganze Stadt und das auch noch für umsonst. Von dieser Ecke aus gingen wir zu Fuß in Richtung des Place de la Concorde. Bis dahin hatten wir noch wirklich wunderschönes Wetter und schön viel Sonne ( Sonnenbrand ich grüße Dich!). Als wir in die Avenue des Champs-Élysées einbogen verzog sich leider die Sonne. Mit Erreichen des Triumphbogens wurde es immer kälter und es begann auch leider zu regnen. Wir gingen zurück in unser Viertel, machten uns frisch und gingen in ein kleines Restaurant (Restaurant Du Paradis). Dort bestellte mein Freund , typisch Französisch, Froschschenkel. Natürlich probierte ich sie auch. Und was soll ich sagen? Sie sind wirklich wirklich lecker! Als es dunkel wurde, gingen wir zur Pont Neuf um an der letzten Bootsfahrt von "Les Vedettes du Pont Neuf" teilzunehmen. Obwohl es erneut anfing zu regnen, war dies der für uns schönste Abend in Paris: Die aufgeraute Seine, der dramatische Himmel, die beleuchteten Sehenswürdigkeiten - so schön! Und somit ein perfekter letzter Abend in Paris. 



 Tag 4:

Am letzten Tag frühstückten wir ausgiebig, packten unsere Sachen und checkten aus. Wir stellten unser Gepäck unter und fuhren in die Stadt um auf der Rue de Rivoli bummeln zu gehen. Dort kaufte ich noch ein paar Souvenirs und Macarons. Ich konnte es außerdem kaum abwarten, eine kleine unscheinbare Querstraße der Rue de Rivoli zu erkunden, die Rue Cambon. Genauer gesagt die Rue Cambon 31. Denn dort befand sich der Hauptladen von Chanel. Ich erfüllte mir einen kleinen großen Traum und kauften mir natürlich auch etwas, was ich aber natürlich nochmal in einem separaten Post zeigen werde. Eigentlich wollten wir an diesem Nachmittag noch einmal an das Seine Ufer und auch noch einmal chic essen gehen. Leider hatten wir nicht mehr sehr viel Zeit und auch das Wetter wurde wieder schlechter. Deshalb fuhren wir zurück zum Hotel, holten unser Gepäck und machten uns auf den Weg zum Flughafen. Dort genossen wir unser letztes Stückchen Paris in Form von Macarons, bevor wir in den Flieger zurück nach Deutschland stiegen.

Fazit: 

Knapp 70 km und 90000 Schritte zogen wir durch Paris und mit jedem Schritt und jedem Meter genoss ich diese Stadt mehr und mehr. Der Zauber, vor dem ich Angst hatte , dass er bei diesem Besuch verfliegen würde, war immer noch der gleiche. Vielleicht noch ein bisschen mehr. Paris ist einfach wunderschön. Selbst bei Regen versprüht diese Stadt einen Charme, dem ich mich kaum entziehen kann. Und genau wie beim letzten Mal kann ich es kaum erwarten erneut die Magie dieser Stadt zu spüren und habe schon jetzt wieder Fernweh nach der für mich schönsten Stadt, der Stadt der Liebe: Paris.